11.11.2015 15:40 Alter: 2 yrs

Neue Ideen für die Gymnaestrada 2019


Die Gymnaestrada 2007 war ein großer Erfolg – das Motto der Organisatoren für 2019: Gutes bewahren und Neues wagen.

Das FIG-Komitee Turnen für Alle, die Verantwortlichen für die Welt-Gymnaestrada Helsinki 2015 und Dornbirner OK-Mitglieder.

Der Evaluierung der Umfrageergebnisse der Welt-Gymnaestrada 2015 in Helsinki und den ersten Planungen und Besichtigungen für die Welt-Gymnaestrada 2019 in Dornbirn galt ein fünftägiges Treffen von Vertreterinnen und Vertretern des Weltturnverbandes, des Vorarlberger Organisationskomitees und der heurigen Gymnaestrada in Finnland.

Die Evaluierung dient der ständigen Qualitätsverbesserung des größten weltweiten Turnfestivals, das alle vier Jahre stattfindet und über 20.000 Aktive aus über 50 Ländern zum Sport ohne belastende Bewertungen zusammenführt. „Die Welt-Gymnaestrada hat sich seit ihrer Gründung 1953 ständig gewandelt. Es kamen immer wieder neue Ideen hinzu. Auch in Helsinki 2015 mit dem World Team und seinen 2.300 Turnerinnen und Turnern.“ Margaret Sikkens-Ahlquist, Präsidentin des Komitees Turnen für Alle im Weltturnverband FIG, ist zuversichtlich, dass auch Dornbirn sich für Neues inspirieren lässt, wenn 2019 die Welt-Gymnaestrada zum zweiten Mal im Ländle stattfindet.

Die FIG will vorsorgen: das Gymnaestrada-Manual wird überarbeitet, es soll den Veranstaltern mehr Freiraum für neue Ideen lassen. „Dann macht es auch den Organisatoren mehr Spaß, den Mega-Event auf die Beine zu stellen“, ist die Komitee-Präsidentin sicher. Und dass „Dornbirn kein Remake von 2007 veranstalten, sondern Neues bieten wird.“ Das geht konform mit dem Motto von OK-Präsidentin Marie-Louise Hinterauer: „Gutes bewahren und Neues wagen“.

Gemeinsames Ziel der FIG und von OK-Geschäftsführer Erwin Reis ist es, noch mehr Nationen für die Welt-Gymnaestrada zu begeistern. Vor allem in den Spitzensport-orientierten osteuropäischen und asiatischen Ländern wird es eine Aufgabe sein, von den Vorteilen einer qualitativ hochstehenden Turnveranstaltung ohne Medaillen zu überzeugen.

Die Welt-Gymnaestrada als Großveranstaltung ist auch wirtschaftlich nicht zu unterschätzen. Helsinki verzeichnete in der Gymnaestrada-Woche 20 % Wertschöpfungszuwachs. Alle touristischen Angebote waren ausverkauft. Margaret Sikkens Ahlquist knüpft an: „Wer zur Welt-Gymnaestrada nach Dornbirn kommt, sei es als Gast oder als Volunteer, hat die Chance, den Event mit einem Urlaub zu verbinden.“
                                                                                                                             
Die Welt-Gymnaestrada wird in den nächsten dreieinhalb Jahren die Themen des FIG-Komitees Turnen für Alle wesentlich mitbestimmen. Mehrere Komitee-Sitzungen und Informations-Meetings für die nationalen Delegationen werden in Vorarlberg stattfinden.


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