18.11.2015 16:58 Alter: 2 yrs

Herbst-Arbeitstagung der VTS: Zwischenstand der Gymnaestrada-Vorbereitungen


Erwin Reis berichtete den Turnvereinen von den Vorbereitungen für die Gymnaestrada 2019.

Crowd Funding als Möglichkeit Spenden zu generieren, der aktuelle Stand der Gymnaestrada-Vorbereitungen und die Bezirksturnfeste standen am 17. November im Mittelpunkt der Arbeitstagung der Vorarlberger Turnerschaft im Gasthof Schiffle Hohenems.

Dass Crowd Funding eine interessante Möglichkeit auch für Vereine ist, für fest umrissene Projekte an Spendengeld zu kommen, erläuterte Urs Schwarz von der Raiffeisen Landesbank. Raiffeisen bietet eine Internet-Plattform an, auf der mittels einer Projektpräsentation innerhalb weniger Wochen eine Maximalsumme von 15.000 Euro von Spendern gesammelt werden kann. Allerdings ist eine Bewerbung dieser Crowd-Funding-Aktion durch den Verein selbst unabdingbar. Unter der URL mit.einander.at kann man sich über diesen aktuellen Weg der Spendenlukrierung informieren.

Erwin Reis, Geschäftsführer der Welt-Gymnaestrada 2019, informierte über den aktuellen Stand der Vorbereitungen auf den turnerischen Großevent, in den die Vereine der Vorarlberger Turnerschaft wieder mit eingebunden sind. Die Gründung von Verein und Gesellschaft ist vollzogen, die ersten Entscheidungen sind getroffen. So sollen die Großgruppenvorführungen im Bregenzer Bodenseestadion stattfinden, und auch die ersten Sponsoren sind bereits gefunden. Erwin Reis appellierte an die Delegierten der Turnerschaften, sich jetzt schon mit der Welt-Gymnaestrada zu beschäftigen, auch wenn sie noch dreieinhalb Jahre weit entfernt ist. Ziel sei es, Vorarlberg 2019 „wieder in einen paradiesähnlichen Zustand zu versetzen“.

In einer Diskussion befassten sich die Vereinsvertreter/innen mit der Zukunft der Bezirksturnfeste, deren Terminierung wegen der Veranstaltungshäufung im Herbst immer größere Probleme bereitet. Zunächst soll ein leicht bedienbares Berechnungsprogramm vermittelt werden. Nach mehreren Vorschlägen wird dieses Thema VTS und Vereine wohl auch weiterhin beschäftigen.