19.07.2017 17:49 Alter: 147 days

Michael Fußenegger: Sprung für die Ewigkeit?


Michael Fußenegger trainiert an einem neuen Sprung – dabei handelt es sich jedoch nicht um ein von Michael neu zu erlernendes Element sondern um eine Welt-Neuheit: Rondat mit halber Drehung und Doppelsalto vorwärts. Wenn der Hohenemser diesen Sprung bei der WM im Oktober in korrekter Ausführung zeigt, heißt der Sprung „Fußenegger“ und ist im Code (dem internationalen Regelwerk des Turnsports) verewigt.

Sebastian Rauch von der NEUE Vorarlberger Tageszeitung hat dazu einen sehr gut recherchierten Beitrag erstellt, der am 16. Juli erschienen ist und jetzt auch online zur Verfügung steht.

Wir wünschen „Fußi“ alles Gute mit seinem Sprung!

Rückblick:

Michael Fußenegger wäre der fünfte österreichische Turner (und der vierte Vorarlberger) mit einem fixen Platz als Elemente-Erfinder im Code. 2015 erhielt Marco Baldauf das „Patent“ für ein von ihm kreiertes Dreh-Element am Reck.

Im Jahr 2001 erfand Thomas Zimmermann „seinen“ Zimmermann-Sprung, der bis heute weltweit nur von ganz wenigen Turnern beherrscht wird – für „Zimsi“ bedeutete der Sprung aber auch einen Einbruch in seiner Karriere; bei der EM 2002 in Patras verletzte er sich bei der Landung seines Sprunges.

Im Jahr 1990 schaffe es außerdem Birgit Schier (TS Hohenems) mit ihrer „Schier-Stemme“ in den Code, 2003 patentierte die Oberösterreicherin Tanja Gratt ihren „Bückumschwung und Salto rückwärts über den oberen Holm“ am Stufenbarren.