13.07.2018 08:37 Alter: 98 days

Versöhnliche Lösung nach 15 Jahren: Trainingshalle für den ASTV Walgau


Der ASTV Walgau wurde zuletzte bei der EM in Dornbirn Europameister – mit der neuen verbesserten Infrastruktur steht jetzt die Vorbereitung auf die Gymnaestrada 2019 an.

Nach 15 Jahren Engagement für eine geeignete Turnsport-Halle im Walgau, politischen Auseinandersetzungen, einer Volksabstimmung in Schlins gegen den Hallenbau im Jahr 2010, der daraus resultierenden Auflösung der TS Schlins und einer langen Durststrecke mit prekären Trainingsbedingungen konnte jetzt eine Lösung gefunden werden: der ASTV Walgau als überregionaler Nachfolgeverein der TS Schlins wird in Zukunft die Tennishalle in Nenzing nutzen können.

Drei der vorhandenen Tennisplätze bleiben erhalten, einer wird mit einem Trennvorhang abgeteilt und als Turnsport-Halle adaptiert. Vorgesehen ist ein Tanzboden für die zweifachen Show-Dance-Europameisterinnen, eine Trampolin-Anlage und eine quadratische Bodenturnfläche mit internationalen Maßen. Mittelfristig soll auch das vorübergehend eingestellte Turnen an Geräten wieder betrieben werden; die Zusammenarbeit mit der Sportmittelschule Nenzing bietet dazu ideale Voraussetzungen.

Für ASTV-Walgau-Trainerin Nicole Tschabrun bringt die verbesserte Infrastruktur neue Motivation: „Ich bin gleichzeitig Lehrerin an der SMS Nenzing und Vereins-Trainerin. Wir werden die Halle sowohl für die Schule als auch für den Verein nutzen. Ich bin sicher, dass diese lang ersehnte Lösung großen Schwung für den Turnsport im Walgau bringen wird.“

Besonders wichtig ist Nicole Tschabrun der Dank an die Förderer des Projekts: „Die Bürgermeister Florian Kasseroler (Nenzing), Michael Tinkhauser (Bludesch), Landtagspräsident Harald Sonderegger und Sport-Landesrätin Barbara Schöbi-Fink haben sich mit Nachdruck für eine Lösung eingesetzt. Ein besonderer Dank gilt VTS-Präsidentin Monia Reis, die gemeinsam mit uns so lange nicht aufgegeben hat.“

„Dass wir das Beste aus den neuen Trainingsbedingungen machen werden, zeigen wir in einem Jahr mit unserer Teilnahme bei der Gymnaestrada in Vorarlberg“, freut sich Nicole Tschabrun.