01.05.2019 12:10 Alter: 22 days

Staatsmeisterschaft der Rhythmischen Gymnastik in Wien ausgetragen


Das Juniorinnen-Team der VTS auf Rang 3.

Österreichs 50 beste Elite- und Junioren-Gymnastinnen aus sieben Bundesländern bildeten das Feld der Staatsmeisterschaften am 27./28. April in der Wiener Stadthalle B. Die Titelkämpfe fanden heuer erstmals seit 25 Jahren (1994) nicht im Herbst, sondern bereits im Frühling statt.

Nicol Ruprecht (T) dominierte die Elitebewerbe das siebente jahr in Folge und gewann ihre sechs Staatsmeistertitel Nr. 36 bis 41. Weitere Elite-Medaillen gewannen Julia Meder (St), Blanka Boldizsar (NÖ) und Chiara Lindtner (W). Bei den Juniorinnen dominierte Valentina Domenig-Ozimic (St) ebenfalls mit allen sechs Goldmedaillen.

Zum Bericht der ÖFT der RG-ÖM

Zu den Ergebnissen

 

Bericht der ÖM von Susanna Pröll:
„Heuer schaffte es das Vorarlberger Team leider nicht, die hohen Erwartungen zur Gänze zu erfüllen.“ Die Strapazen der letzten Monate machten sich deutlich bemerkbar und zwar in dem Ausmaß, dass Österreichs Nachwuchshoffnung Teresa Welzig (TS Hohenems) am Finaltag nicht starten konnte. Die grippeartige Erkrankung hatte sie bereits am Mehrkampftag stark geschwächt. Laut Trainerin Vesela Milanova konnte die Dornbirnerin nicht annähernd jene Leistung abrufen, die sie vor wenigen Wochen bei internationalen Vorbereitungswettkämpfen bereits gezeigt hat. Die Mehrkampfsiegerin der Juniorinnen von 2018 musste sich daher mit der Bronzemedaille in ihrer Altersklasse begnügen und nun rasch gesund werden. Denn das Ticket zur Junioren-Weltmeisterschaft Mitte Juli in Moskau/RUS ist ihr dennoch sicher. Die zweite Vorarlberger Vertreterin des Jahrgangs 2004, Emily Chabai (SG Götzis) musste aufgrund einer langwierigen Verletzung bereits vor Beginn der Meisterschaften die Segel streichen.

Bei den Juniorinnen 2 vertraten gleich vier Gymnastinnen das Ländle und durften zum ersten Mal bei der "großen" Staatsmeisterschaft an den Start gehen. Neben dem ausgezeichneten 3. Rang von Constance Rabitsch, die aufgrund von lang anhaltenden Rückenschmerzen nicht alle Schwierigkeiten turnen konnte, zeigten Emma und Leni Starz sowie Katharina Ehgartner sehr solide Übungen mit nur wenigen Fehlern und konnten sich im starken Starterfeld gut platzieren. Rabitsch konnte sich darüber hinaus im Gesamtklassement der Juniorinnen (1 und 2) für das Seil und Keulen-Finale qualifizieren und sicherte sich dort zum zweiten Mal Bronze.  Und einen weiteren dritten Platz sicherte sich das Juniorinnen-Team der Vorarlberger Turnerschaft.

Auch Katharina Amann (TS Dornbirn) präsentierte sich bei ihren ersten Meisterschaften in der Elite in gutem Licht. Nach einem etwas holprigen Start fand sie mit jeder Übung mehr in den Wettkampf und konnte im Vergleich zum Vorjahr größere Nervenstärke beweisen. Ihre anspruchsvollen Übungen brachten sie so auch in zwei Gerätefinali.