Rhythmische Gymnastik

Rhythmische Gymnastik ist eine ausschließlich von Frauen betriebene Sportart. Die Verbindung von Bewegung und Musik, bei gleichzeitiger Handhabung des Gerätes, ist die  Charakteristik der Rhythmischen Gymnastik.

Voraussetzungen sind Körperbeherrschung und Konzentration, ohne Grazie und Harmonie der Bewegung zu vernachlässigen.  

In kaum einer anderen Sportart haben die Aktiven gleiche Möglichkeiten, ihre Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Rhythmische Gymnastik ist Koordination von sportlicher Höchstleistung, ästhetischer Bewegung, Zeit- und Raumgefühl und gestalterischem Können.

Rhythmische Gymnastik wird immer mit Handgeräten und mit Musikbegleitung ausgeübt.

Die Auswahl der Handgeräte bestimmt im Rhythmus von zwei Jahren der Internationale Turnerbund FIG. Fünf Geräte stehen dabei für den Einzel- und für den Gruppenbewerb grundsätzlich zur Auswahl: Seil, Reifen, Ball, Keulen und Band.

Die Einzelgymnastinnen bestreiten einen Mehrkampf (vier Übungen) und die Gerätfinali, für die sich die besten acht Gymnastinnen pro Handgerät qualifizieren. Bei Welt- und Europameisterschaften wird zusätzlich noch ein Mannschaftswettkampf ausgetragen.

Das VTS-Kadertraining der RG findet im Landessportzentrum Dornbirn statt. Jene Vereine, die Training in Rhythmischer Gymnastik anbieten, entsenden ihre Talente in den RG-Landeskader.

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Caroline Weber ist die beste Österreichische Gymnastin aller Zeiten.

In der RG gibt es zwei Wettkampf-Formen. Die Einzelgymnastinnen bestreiten einen Mehrkampf (vier Übungen) und die Gerätfinali, für die sich die besten acht Gymnastinnen pro Handgerät qualifizieren. Bei Welt- und Europameisterschaften wird zusätzlich noch ein Mannschaftswettkampf ausgetragen.

Die Gruppen bestehen aus sechs Gymnastinnen, von denen jeweils fünf eine gemeinsame Übung präsentieren. Im Wettkampfprogramm stehen jeweils zwei Übungen, eine mit dem gleichen Handgerät (zurzeit fünf Seile) und eine mit zwei verschiedenen Handgeräten (zurzeit zwei Paar Keulen und drei Reifen).